Kokoskugeln

Passend zum gestrigen Beitrag zu Kokosöl gibt es heute ein einfaches Rezept mit einer ganzen Reihe an Kokosprodukten. Im ersten Selbsttest waren mir die Kugeln etwas zu trocken, so dass ich im zweiten Versuch zusätzlich gemahlene Mandeln zum Teig gegeben habe. Nun sind sie für mich perfekt. Dem einen oder anderen werden die Kugeln zu wenig Süße haben – vielleicht probiert ihr die richtige Mischung für euch mehrmals aus. Wer kein Kokosmehl zur Hand hat, kann es nur mit gemahlenen Mandeln probieren. Alternativ gehen bestimmt auch alle eiweißreichen und kohlenhydratarmen Mehle (Sojamehl, Mandelmehl).

Um zu testen, wie schnell die Ketonkörper-Bildung angekurbelt wird, habe ich 10 Kugeln auf einmal gegessen ;) und siehe da – Ketonkörper waren nach etwa 10 Stunden sehr gut nachweisbar.

kokoskugeln

Zutaten für etwa 50 Kugeln

250 g Quark (mind. 20% Fett)
2 Eier
130 g Kokosfett
60 g Kokosmehl
50 g gemahlene Mandeln
30 ml Agavendicksaft
etwa 30 g Kokosraspeln
1/2 Teelöffel Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 150°C vorwärmen. Sollte das Kokosöl sehr fest sein, dieses in einer kleinen Schüssel mit in den Backofen stellen.
Die Eier mit dem Agavendicksaft und dem Salz in einer Schüssel schaumig schlagen.
Den Quark und das erwärmte Kokosfett unterrühren.
Das Mehl und die gemahlenen Mandeln unterheben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Aus dem Teig etwa 50 gleich große Kugeln formen (den Teig hierzu beispielsweise mit einem kleinen Löffel entnehmen) und in den Kokosraspeln wälzen.
Die Kugeln im Backofen etwa 30-35 Minuten backen (bis die Kokosraspeln leicht angebräunt sind).
Die Kugeln vor dem Verzehr abkühlen lassen.

Nährwerte pro Kugel

Nährwerte: 45 kcal | 0,6 g Kohlenhydrate | 1,4 g Eiweiß | 3,9 g Fett
Nährwerteigenschaften: zuckerarm; streng kohlenhydratarm; glutenfrei; streng laktosearm; fruktosearm