Brainfood-Concept – was, wie, wozu?

Im Grunde lässt sich das, was ich in meinen Vorträgen und Workshops als Ernährungsweise empfehle, in einem Wort ausdrücken: Brainfood. Die Frage, die sich stellt: wie definiere ich Brainfood? Den meisten fällt bei diesem Wort die Walnuss ein. Und es stimmt, die Walnuss ist ein perfektes Brainfood. Aber das ist längst nicht alles. Andere denken, es handelt es sich um eine vegetarische Ernährungsweise. Das trifft es eher nicht, wenngleich sich Brainfood und vegetarische Ernährung nicht ausschließen. Auch stehen nicht nur Lebensmittel im Fokus, die die Bildung von Neurotransmittern für unser Nervensystem fördern.

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Für die „Kenner“ der verschiedenen Ernährungsweisen: es ist eine Form einer kohlenhydratreduzierten Ernährung zum Beispiel nach LOGI, die je nach persönlicher Ausgangslage mit Elementen der Paleo-Ernährung und der Slow carb-Ernährung kombiniert werden kann. Das kann bis zur ketogenen Ernährung weitergeführt werden.

Im Wesentlichen berücksichtigt das Brainfood-Concept oder auch High Performance-Food folgende Punkte:

  • es zielt auf einen ausgeglichenen Insulin- und Zuckerstoffwechsel sowie einen aktiven Fettstoffwechsel
  • es stimuliert das Immunsystem, die Abwehr und die Darmgesundheit
  • es unterstützt die Gehirnleistung und fördert das Konzentrations- sowie Leistungsvermögen

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Umgesetzt wird das Food-Concept durch

  • die Verwendung hochwertiger Fette und Öle
  • das Weglassen von Weißmehl- und/ oder Getreideprodukten
  • den täglichen Konsum nährstoffreicher Gemüse
  • die Wahl von Beeren aller Art
  • den regelmäßigen Konsum ballaststoffreicher Lebensmittel wie z.B. Pilze und Hülsenfrüchte
  • den regelmäßigen Konsum omega-3-reicher Lebensmittel wie z.B. Walnüsse und Fettfische
  • die Auswahl qualitativ hochwertiger Fleisch- und Wurstprodukte
  • die regelmäßige Verwendung fermentierter Milchprodukte wie Joghurt und Käse

Das mag sich jetzt komplizierter anhören, als es eigentlich ist. Ich werde euch Stück für Stück die einzelnen Prinzipien und Zusammenhänge erklären. Ich werde auch auf verschiedene Krankheitsbilder eingehen und erläutern, warum dieses Food-Concept eine gute Wahl bei den meisten Erkrankungsbildern ist. Folgende mögliche Vorteile dieser Ernährungsweise kann ich euch jetzt schon verraten:

  • vielen fällt das Abnehmen leichter
  • die Fettstoffwechselwerte verbessern sich: das gute HDL-Cholesterin steigt, das schlechte LDL-Cholesterin sinkt, die Triglyzeride sinken
  • die Entzündungsparameter und damit verbundene Symptome (z.b. Gelenk- und Rheumaschmerzen) verbessern sich
  • die Insulinempfindlichkeit steigt, der Blutzuckerspiegel sinkt bzw. pendelt sich auf einem niedrigen Niveau ein
  • der Blutdruck normalisiert sich
  • der Leberstoffwechsel verbessert sich bzw. die Leber wird entlastet
  • die Darmgesundheit wird gefördert (das bezieht sich auch auf das Tabuthema Stuhlgang) UND
  • die Muskulatur bleibt erhalten.

In Bezug auf das Hunger- und Sättigungsempfinden bleibt anzumerken, dass sich das Hungergefühl merklich reduziert und die langfristige Sättigung die kurzfristige (Völlegefühl-)Sättigung ablöst. Damit bleiben auch die berühmt-berüchtigten Fresskomas aus, was sich wiederum positiv auf die Konzentrations- und Leistungskurve auswirkt.

Eine grafisch aufbereitete Lebensmittelliste steht meinen Kunden in der Informations- und Rezeptdatenbank zum Download zur Verfügung oder kann im Medienshop unter www.fet-ev.eu bestellt werden.