Es geht los – Ketogene Ernährung für mindestens 2 Wochen #Tag1

Es ist soweit. Heute beginnt mit dem offiziellen Start dieser Webseite auch mein Selbstversuch „Ketogene Ernährung“. Um es gleich vorwegzunehmen: der Selbstversuch dient keiner Gewichtsabnahme, sondern dem Streben nach dem so oft zitierten „flow-artigen“ Zustand, den eine ketogene Ernährung auslösen soll. Ich will also herausfinden, ob sich der Leistungszustand messbar erhöhen lässt und ob die Hungerwellen nachlassen. Oder ob stattdessen die sehr wohl auch beschriebenen Kopfschmerzen und Schwächezustände eintreten.

Ich versuche somit die nächsten 2 Wochen weniger als 30 Gramm Kohlenhydrate täglich zu mir zu nehmen. Das wird hart. Ich bin zwar schon lange kein „Kohlenhydrat-Junkie“ mehr und zähle mich eher zu den Kohlenhydrat-reduzierten Essern, aber so extrem habe ich das selbst noch nie erprobt.

Noch härter wird der morgendliche Verzicht auf Kaffee, was weniger im Zusammenhang mit der ketogenen Ernährung, sondern vielmehr mit einem unvorstellbaren Gewohnheitsverzicht in Verbindung steht. Und um das Ganze abzurunden: Kuhmilch wird es auch nicht geben. Fermentierte Milchprodukte wie Joghurt aber schon. Auch das ist kein Prinzip der ketogenen Ernährungsweise – nur ein ganz persönliches Addon.

Um den Versuch „selbst-wissenschaftlich“ zu untermauern, habe ich mir heute Blut abzapfen lassen (und eine Urinprobe abgegeben). Es werden eine ganze Menge Parameter untersucht (am Ende des Versuchs dann noch mal), die ich in einem separaten Beitrag vorstelle und erkläre. Außerdem führe ich Blutdruck- und Nüchternblutzucker-Protokoll. Ketonkörper im Urin messe ich ebenso. Aber dazu später. Und natürlich werte ich die Nährstoffverteilung und -mengen meiner Mahlzeiten aus.

Ich habe mir bereits gestern eine Minimalbasis-Lebensmittelliste angelegt und eingekauft. Nur das Gemüse kaufe ich frisch. Das Ergebnis sah so aus:

IMG_20150121_120438

Als Auswahl seien zu nennen Kokosmehl, -milch und -fett, Mandelmilch, Leinsamen, Flohsamenschalen, gemahlene Mandeln, Weinstein-Backpulver, Wildlachs, Grüner Tee, Feta-Käse, Schnittkäse, Eier,Quark und Champignons (haben mich so angelacht). Und der erste Schritt in das Experiment direkt nach dem Einkauf hieß „Pizzabrot“ – eine streng kohlenhydratarme Backware (ob sich das Brot nennen darf, könnt ihr selbst entscheiden – Rezept und Foto gibt es im nächsten Beitrag).